Stundenplan

Aufführung basierend auf dem Stück „Die tote Klasse“ von Tadeusz Kantor

Eine Schulklasse erlebt durch das Lachen eines Verrückten sowie und durch eine Menge von Bildern, Erinnerungen und Schulgeschichten, die leicht und sentimental, aber zugleich bitter sein können.

Ein wahnsinniger Unterricht, ganz ohne Worte, und außerhalb der Zeit, der die Schüler gefangen hält.

Die Akteure leben getrennt in Kantors Begrifflichkeiten, etwa den „Schulbank-Fallen“, im Raum der „einfachen Tätigkeiten“ und der „Eleven-Albernheiten“.

Die Schauspieler haben sich in eigene Erinnerungen, der allseits bekannten Unterrichtsstunden, wie Biologie oder Sport, hineingesteigert und laufen durch die engen Gänge an den Nachbarsbänken vorbei, um immer neue Geschichten aufzurufen. Gebärdenreich und ausdrucksstark hecken sie Streiche aus, strolchen herum, belustigen, teilen ein gemeinsames Butterbrot untereinander. Sie befinden sich im Zwiespalt oder erleiden Niederlagen, verlieben sich zum ersten Mal, erleben Verrücktheiten, Grausamkeiten und Traumata der Kollegen.

Dieser Ausflug in die Vergangenheit ist sowohl lustig, als auch nostalgisch und traurig.

Die Aufführung kann sowohl drinnen (Indoor), als auch draußen (Outdoor) gespielt werden.

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